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Sonntag, 30. Dezember 2012

Mein Kinojahr 2012

Die Frage eines Freundes nach filmischen Höhepunkten und Enttäuschungen in diesem Jahr mag für manch einen Menschen recht absurd daher kommen, für uns eine völlige Normaliät, die dennoch nicht einfach so zu beantworten ist. Bei fast einem Film pro Woche sitze ich jetzt schon seit geraumer Zeit und zermarter mir den Kopf: Wer zur Hölle kommt auf diese Liste?

Meine beiden Gewinner sind mir aber sofort eingefallen, weil sie für mich an Fabelhafitigkeit in ihren kleinste Teilen nicht zu überbieten waren.


Die größten Enttäuschungen bekommen an dieser Stelle natürlich KEIN Bild, da es hier den Aufwand nicht rechtfertigt die richtigen Formate zu finden. Zum einen wäre hier "J. Edgar" zu nennen, der mich mit der gnadenlos entgegen peitschenden Langweile völlig paralysiert hat und zum anderen der letzte Teil der Twilight-Saga - außer dem 10-minütigen Kampf, der sich wirklich sehen lassen konnte, wirkte der letzte Teil massiv drangeklatscht und uninspiriert. Zudem hat die Frau neben mir jetzt wahrscheinlich schon Wanted-Poster mit meinem Gesicht anfertigen lassen, da mich in der letzten Szene (der Liebeserklärung des Vampirpaares) leider ein ziemlich heftiger und anscheinend wirkmächtiger Lachkrampf lahm legte.
Die größte Unverschämtheit: "The Grey - Unter Wölfen": ein an Blödheit kaum zu übertreffender Mist für den ich immer noch gerne mein Geld wieder haben möchte.
Und nun könnte ich natürlich noch tausend Enttäuschungen und Höhepunkte nennen, möchte aber mit einem noch recht frischen Höhepunkt enden: "Argo" - der möchte auf jeden Fall geschaut werden.

P.S.:Und (m)ein "Geheimtipp 2012" (unter anderem Oscar-nominiert): "Barbara". Großes Kino und man kann sich ganz heimlich still und leise in den ganz fruchtbar tollen Roland Zehrfeld verlieben.

Sonntag, 18. November 2012

Oh Boy

Ich habe schon im Oktober über zwei neue deutsche Filme berichtet, ohne diese gesehen zu haben, aber ich war mir sicher, dass sich beide absolut lohnen würden. Wie die Überschrift schon zeigt, hat der eine mehr Eindruck machen können als 3 Zimmer/Küche/Bad, der aber durch den großartigen Robert Gwisdek trotzdem ein sehenswertes, bisweilen vilelleicht etwas zu klassisch dahin plätscherndes deutsches Kino war. Oh Boy hat mich aber von der ersten bis zur letzten Minute großartig unterhalten. Tom Schilling ist die perfekte Besetzung. Jede Szene wirkt bis ins letzte Detail bedacht. Jeden Schulterklopfer, den Schiling ertragen muss, erträgt man mit. Die Musik ist fabelhaft, die Bilder noch viel doller, das Kaffee-Motiv zieht (Nico (Schilling) ist die ganze Zeit des Films auf der Suche nach einem Kaffee), das Ende passt. Alles in allem: Rennt die Programmkinos ein. Der Film wird wirklich nicht ohne Grund so dermaßen gut besprochen und gehypt.

    

Hier könnt ihr schauen, ob der Film auch in eurer Nähe läuft.

Montag, 8. Oktober 2012

Unser Generationenportrait?

Das Finale dieses Kinojahres endet wohl mit dieser auf Zelluloid gebannten Frage. Was macht eigentlich unsere Generation aus? Alles natürlich hübsch überzeichnet.
Ich kenne durchaus Läden, die es ermöglichen normalen Kaffee zu kaufen; auch in Berlin. Mitte, F-hain und Prenzlauer Berg sind vielleicht etwas schwerere Bereiche, aber wahrscheinlich nicht aussichtslos. Mit ein paar Dingen, die wir in diesen Trailern sehen, kann ich aber (leider) wirklich etwas anfangen. Ihr auch?

Samstag, 15. September 2012

Liberal Arts

Indie-Movie at its best:

The Master

Eine ungewöhnliche Story mit einem über alle Maßen großartigen Joaquin Phoenix:

Les Miserables

Ich als Musical-Verächter und Meckereule lasse mich hier wirklich mal drauf ein:

Baz Luhrmann & The Great Gatsby

Nachdem Robert Redford und ich es nicht geschafft haben, schaffen es vielleicht Leonardo Di Caprio und ich, mir die Story schmackhaft zu machen.

Freitag, 14. September 2012

Lincoln - der Film zum Wahlkampf?

Passend zur Wahl in den USA gibt es im November den Film Lincoln. Die Bilder sehen vielversprechend aus und Daniel Day Lewis für die Rolle des Abraham Lincoln zu besetzen, ist ja auch keine unbedingt dumme Idee. Da werden die Amerikaner nochmal ordentlich zielstrebig an ihre Ideale erinnert und ich hoffe Lewis ist schon wieder von seiner Rolle befreit (siehe Gangs of New York).


Donnerstag, 6. September 2012

Zelluloid

Vier Empfehlungen, die sich nicht deutlicher unterscheiden könnten. Ein Kostümschinken, ein Man-weiß-nicht-so-recht-was-das-soll-Film, ein-großartiges-Buch-wird-zum-Fim-Film und einer mit dem fabelhaften Steve Carell.

Sonntag, 2. September 2012

Die Vermessung der Welt

Der erste 3D-Schinken hat auch die deutsche Filmkunst erreicht. Verantwortlich: Detlev Buck! Könnte aber dennoch ein absolut schönes Erlebnis werden und vielleicht ist es auch nur meine persönliche Abneigung gegen diesen ganzen 3D-Wahnsinn.
P.S.: Die Font im Trailer ist unerträglich.

Beasts of the Southern Wild

Ein fantastischer Film, und das ist an dieser Stelle wortwörtlich gemeint, der bis dato alle wichtigen Festivals erobert hat.
Die kleine Hushuppy lebt mit ihrem Vater im Delta des Mississippi, in der fast völlig von der Außenwelt vergessenen Bayou-Gemeinde. Ihr Vater Wink versucht seine Tochter allmählich darauf vorzubereiten, dass er bald nicht mehr da sein wird. Hushuppy versucht die Widrigkeiten ihres Lebens mit ihrer kindlich fantatsischen Vorstellung zu bekämpfen. Einer Welt, die über ein regulierendes Gleichgewicht verfügt. Einer Welt, in der zwischen Mutter Natur und dem Universum eine unerschütterliche Balance besteht. Ein schrecklicher Sturm verändert ihre Wahrnehmung und das Gleichgewicht der Natur ist aus den Angeln gehoben: Polkappen schmelzen, Urzeitwesen bahnen sich ihren Weg und Naturkatastrophen reihen sich aneinander. Hushuppy versucht dagegen zu kämpfen, ihren Vater zu retten und die Mutter zu finden.
Der Film startet am 20. Dezember 2012 in den Kinos (wahrscheinlicher: in Programmkinos).


Dienstag, 21. August 2012

Wir wollten aufs Meer

Es sind die 80er Jahre in Rostock. Die Freunde und Hafenarbeiter Cornelis (Alexander Fehling) und Andreas ( August Diehl) wollen aufs Meer. In der DDR bleibt dies jedoch meist nur ein Traum, wenn man nicht eine absolut wasserdicht systemtreue Vita vorweisen kann. Die Freunde schließen den Pakt, ihren Kollegen Matze (Roland Zehrfeld), der angeblich eine Flucht plant, für ihren Traum zu verraten. Dabei verlieren beide allerdings sich und ihre Freundschaft.
Premiere hat der Film am 13. Septmember 2012.

The Impossible

Der erste ausgereifte Spielfilm über die Tsunamikatastrophe, die Weihnachten 2004 in Thailand geschah, kommt Ende 2012 in die Kinos. Unter der Regie von Juan Antonio Bayona, der bis dato fast nur spanische Produktionen begleitete, kommen Ewan McGregor und Naomi Watts auf die Leinwand. Die Premierendaten unterscheiden sich massiv, so dass der Film ab September auf einigen Festivals und ab ca. Ende Oktober-Januar 2013 auch in den normalen Lichtspielhäusern zu bestaunen sein wird. Obacht! Der Trailer gehört leider in die Reihe der Wir-erzählen-den-Film-komplett-im-Trailer-Strömung.



Für alle, die gerne noch eine herzzerreißende, ergreifende, überemotionalisierende Dokumentation zu dem Thema schauen möchten, die mich total gekriegt hat, bieten Guido Knopp und seine Schergen von ZDF History das volle Programm: http://bit.ly/OU4q8w

Dienstag, 14. August 2012

We Need To Talk About Kevin

Für alle Besitzer eines gutfunktionierenden Programmkinos in ihrer Stadt: Tilda Swinton soll verdammt brilliant in ihrem neuen Film "We need to talk about Kevin" sein - sogar von ihrer besten Leistung seit sie schauspielert wird gesprochen. Tilda Swinton spielt eine Mutter, die seit der Geburt ihres Sohnes vermutet, dass etwas mit diesem Jungen im Argen liegt. Am Ende soll ihre Figur Recht behalten.


Freitag, 20. Juli 2012

MDP-Kino: Viermal Kinokunst für die kommende Zeit

Nolan ist ein verdammtes Genie!


Ein Episodenfilm in Anlehnung an Arthur Schnitzlers "Der Reigen".


Die Vorgeschichte zu Ridley Scotts Alien-Trilogie


Woody Allen arbeitet wirklich wie ein Tier und ich werde ihm "noch eine Chance geben"


Sonntag, 1. Juli 2012

MDP-Movies: The Campaign



Will Ferrell. It's Will Ferrell. Mehr Worte braucht es nicht!

MDP-Movies: Gangster Squad



Muss man sehen! Ich leide darunter, dass Braunschweig mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine OV ermöglichen wird, aber ich bin überzeugt davon, dass ich begeistert sein werde. 

Sonntag, 17. Juni 2012

Stop the Virgens

Karen O. Sängerin der New Yorker Band Yeah Yeah Yeahs arbeitete seit nunmehr fast sieben Jahren an einer gewaltigen Kombination aus Musik, Theater und Kinokunst, die letzten Oktober, leider etwas unbemerkt, in New York ihr Debüt fand.

Stop the Virgens: http://bit.ly/Luz6IE